24.04.2023
Eine Untersuchung von Verivox hat ergeben, dass Haushalte, die eine effiziente Wärmepumpe nutzen, um ihre Räumlichkeiten zu beheizen, im Vergleich zu Haushalten mit einer Erdgas-Heizung rund 31 Prozent weniger Heizkosten haben.
Strompreiserhöhungen – Was kann man tun?
Obwohl es auf dem freien Markt immer mehr Energieversorger gibt, wodurch doch eigentlich der Wettbewerb und somit der Preiskampf immer größer werden, ist es doch so, dass die Strompreise dennoch nicht etwa sinken, sondern im Gegensatz sogar noch ansteigen. Dennoch sind es immer noch sehr viele Verbraucher, die von ihrer Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln und so bares Geld zu sparen, keinen Gebrauch machen.
Öffnung des Strommarktes lässt Preise dennoch weiter steigen
Die Strommärkte sind in den letzten Jahren anhand verschiedener Gesetze liberalisiert worden. Dies hatte den Zweck, dass der Wettbewerb zwischen den einzelnen Stromanbietern deutlich erhöht werden sollte. Der Druck auf die großen, namhaften Anbieter sollte dadurch erhöht und die Strompreise für die Verbraucher entsprechend gesenkt werden. Leider ist es aber so, dass uns die Praxis wie so oft wieder einmal eines Besseren belehrt hat, denn die Preise sind nicht wie erwartet gesunken, sondern steigen auch weiterhin an. Alleine innerhalb der letzten etwa 15 Jahre sind die Strompreise von Jahr zu Jahr immer wieder angehoben worden, was in der Regel stets zum Jahreswechsel geschah – teilweise aber auch bereits während eines laufenden Jahres.
Was ist der Grund für die stetige Preissteigerung?
Was genau der Grund für die ständige Anhebung der Strompreise ist, kann überhaupt nicht pauschal genannt werden. Mal ist es eine Steuererhöhung, mal sind es steigende Kosten bei den fossilen Brennstoffen. Doch es gibt noch sehr viel mehr Gründe, die bei manchen Anbietern doch sehr an den Haaren herbeigezogen scheinen. Nicht selten könnte man davon ausgehen, dass die genannten Gründe der Stromanbieter nur vorgeschoben werden, um so eine Preiserhöhung von offizieller Seite zu gerechtfertigen. Genau aus diesem Grund ist es aber auch nicht recht nachvollziehbar, weshalb doch noch so viele Verbraucher trotz der teils stark steigenden Stromkosten keinen Wechsel des Stromanbieters in Betracht ziehen, denn gerade ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist genau das Druckmittel, welches benötigt wird, um eine dauerhafte Preissenkung zu erreichen.
Bei Stromerhöhung Widerspruch einlegen
Kommt irgendwann wieder einmal eine Preiserhöhung vom Stromanbieter, muss man sich nicht ungeschlagen damit zufriedengeben. Wer damit nicht einverstanden ist, der sollte umgehend Widerspruch einlegen und damit seinem Stromlieferanten zeigen, dass man ein unzufriedener Kunde ist. Schon alleine aus rechtlicher Sicht ist auf der sicheren Seite, wer rechtzeitig einen Widerspruch einlegt. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn sich herausstellen sollte, dass der Anbieter die Preise zu stark erhöht hat und nun eine Rückerstattung leisten muss, denn dann kann man seine Ansprüche wesentlich einfacher geltend machen.
Bei Preiserhöhung den Anbieter wechseln
Ist der Stromanbieter gewillt, seine Preise zu erhöhen, kann er dies nicht etwa ab sofort durchführen. Das Gesetz schreibt vor, dass er dies seinen Kunden mindestens sechs Wochen vorher mitteilen muss. So oder so muss man sich damit aber nicht einverstanden erklären. Sobald der Kunde Widerspruch einlegt, ist der Anbieter verpflichtet, die Gründe für die Preiserhöhung detailliert offenzulegen. Wer nicht einfach nur Widerspruch einlegen möchte, der hat auch noch die Möglichkeit, zugleich auch von seinem gesetzlich geregelten Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und den Stromanbieter direkt zu wechseln.
Sobald man sich dazu entschließt, den Stromanbieter zu wechseln, sollte man allerdings möglichst schnell handeln. Dann sollte der aktuelle Verbrauch herangezogen werden, um sich nach einem neuen Anbieter umzuschauen. Damit die Suche entsprechend leichter fällt, gibt es im Internet inzwischen sehr viele Vergleichsrechner, bei denen man sich alle Anbieter mit Darstellung der Kosten, basierend auf dem eigenen Verbrauch, detailliert auflisten lassen kann. Ein Wechsel lohnt sich allerdings nur dann, wenn es auch einen Anbieter gibt, der günstiger ist als der aktuelle Anbieter.
Bei Preiserhöhung unbedingt die Sonderkündigungsfrist beachten
Sobald man einen günstigeren Stromanbieter gefunden hat, sollte man seinen bisherigen Vertrag unbedingt persönlich kündigen. In der Regel bieten die neuen Anbieter heutzutage an, sämtliche Formalitäten zu übernehmen und auch die Kündigung beim bisherigen Stromanbieter durchzuführen. Nun ist hierbei aber nie mit Sicherheit davon auszugehen, dass der neue Anbieter sich auch rechtzeitig um die Kündigung kümmern wird, denn viele Stromanbieter geben eine Sonderkündigungsfrist von gerade einmal zwei Wochen ab Bekanntwerden der Preiserhöhung an. Ein solch kurzer Zeitraum kann dann schnell überschritten werden.




Das Wetter der vergangenen Monate ist ohne Frage nicht für jeden erfreulich. Viele Landwirte beklagen das milde Wetter und das Fehlen der für Ernten wichtigen regelmäßigen Niederschläge.
Zu wenigen Themen gibt es derzeit so unterschiedliche Überlegungen wie zur Gasversorgung Europas durch Russland.
Schaut man sich Statistiken zu den Entwicklungen der Gaspreise in den vergangenen Jahren an, weist die Preiskurve übergeordnet eine eindeutige Tendenz auf:
Auch wenn Sie nicht zu den Verbrauchern gehören sollten, die einmal oder sogar häufiger pro Jahr einen Wechsel des Gasanbieters in Betracht ziehen
Die Heizkosten nehmen einen großen Anteil an den Nebenkosten ein. Es macht deshalb Sinn, die Heizkosten einsparen zu wollen.
Gasanbieter gibt es eine große Anzahl. Um den geeigneten Gasanbieter zu finden, sollte das Augenmerk ebenso auf die regionalen Versorger gerichtet sein.
Gasanbieter gibt es viele, sodass die Verbraucher den geeigneten Provider mithilfe des entsprechenden Gasanbieter Vergleichsportals rasch finden können.